Militärpropaganda per Brief

Die Bundeswehr genießt hohes Ansehen in der Bevölkerung. Das meint zumindest das Bundesfinanzministerium und spendiert der Truppe eine Briefmarke.

Dieser neue Versuch das miserable Ansehen der Bundeswehr zu verbessern kann nur als militaristische Propaganda bezeichnet werden. Den Entgegen stell sich die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen mit einer Gegenkampagne.

Unter feldpost.dfg-vk.de ruft die Friedensbewegung zur Unterstützung und Kauf einer Briefmarke auf, die zum Gedenken an die Opfer von Kunduz erscheinen soll. Erscheinungstermin wird der 01.09.2013 sein.

Unabhängig davon gibt es ganz einfachte Tipps, wie man sich gegen die kostenlose Bundeswehrwerbung auf dem Brief wehren kann:

– Beim Kauf diese Briefmarke höflich aber bestimmt ablehnen

– sofern mensch entsprechend frankierte Briefe erhält: Das Gespräch mit den Absendenden suchen oder die Annahme verweigern

 

Unabhängig von dieser Aktion hat auch das Netzwerk Friedenssteuer eine Briefmarke erstellt, die zur zukünftigen Verschickung der persönlichen Hauspost verwendet werden kann: Netzwerk Friedenssteuer

 

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