Eklat in der Bomberhalle

Am Wochenende findet in Hannover das dritte Chorfestival gegen rechts statt. Zu Gast auch ein Chor aus dem baskischen Gernika (span. Guernica). Einige Impressionen vom Auftritt im April 2012 in Gernika. Neben Auftritten am Historischen Museum (ab 11.30) und auf dem Faustgelände(ab 14:30) sind die Gäste auch nach Wunstorf und Neustadt eingeladen. In Wunstorf der Ort des Fliegerhorstes wurden die Besatzungen ausgebildet, die mit der JU-52 die Angriffe auf das kulturelle Zentrum der Basken mit durchführten und an der Seite Francos die Kleinstadt Gernika dem Erdboden gleich machten. Eine Geschichte, die sich der Fliegerhorst bis heute nicht stellt. Auf Wunsch des Chores hat sich die Traditionsgemeinschaft Lufttransport Wunstorf e.V. bereiterklärt, die JU-52 Halle, deren ganzer Stolz eine alte JU-52 ist für die Gäste zu öffnen. Organisiert wurde die Fahrt des Chores maßgeblich vom Arbeitskreis Regionalgeschichte, die sich u.a. mit der Geschichte des Fliegerhorstes beschäftigt. Jetzt hat der Arbeitskreis einen Brief des Traditionsvereins erhalten. Dort wird ihm mit Hausverbot und zwangsweiser Entfernung gedroht, würde er sich an der Führung für den Chor beteiligen. begründet wird dies nicht. Allenfalls die Vermeidung von “Missstimmung vor den Augen der spanischen Besucher” wird angeführt. Eigentlich wäre es zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Offenbar wird kritische Auseinandersetzung nicht geduldet. Den ganzen Skandal hat devianzen.de mit den entsprechenden Dokumentan aufgezeichnet.

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