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Noch in diesem Jahr wird meine zweite Monografie erscheinen. Einen Titel und den Klappentext gibt es schon:-) Er erscheint beim Verlag Region und Geschichte, Neustadt am Rübenberge. Mehr Infos folgen zeitnah.

Titel: "Du brauchst dich wegen meiner Hinrichtung nicht zu schämen..." - Ungehorsame Soldaten in Hannover 1933-1945

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Der Grüne Ratsherr Daniel Gardemin hat einen Shitstorm ausgelöst, als er am hannöverschen Tabu des Schützenfestes rührte. Einigkeit von SPD, FDP und weiter rechts und auch von grün zeigt sich in der pauschalen Verteidigung des Festes. Natürlich ist es schwierig zu behaupten, dass Schützenvereine per se rechtsoffen sind, dass sie jedoch einen größeren Hang nach rechtsaußen haben, ist unumstritten. Christian Pfeiffer schätzt, dass die Zahl der AfD-Wähler*innen in Schützenvereinen etwa doppelt so hoch ist, wie in der Stadtgesellschaft.

Aufhorchen lässt jedoch auch ein anderer Aspekt, den Gardemin einbrachte: Eine Gedenkminute für Walter Lübcke mit der Begründung, dass es ein Sportschütze gewesen sei, wurde pauschal abgelehnt, anstatt zumindest darüber nachzudenken. Hier verneinen die Vereine jede Verantwortung. Das ist falsch. Klar ist, dass Waffenvereine rechte Militärnarren anziehen, insbesondere da es außerhalb von Polizei und Bundeswehr, die bekanntlich ihre eigenen Probleme mit Rechtsextremen haben, keine legale Möglichkeit gibt, mit Waffen zu hantieren und zu üben.

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Heute fand in Hannover auf dem Platz der Weltausstellung eine größere Aktion statt. Putin und Trump unterschrieben den Atomwaffenverbotsvertrag (leider nur als Theaterstück), Kinder warfen Dosen die Rüstungsprojekte symbolisieren um, ausserdem wurden Flyer verteilt. Der Hintergrund ist ernst.

Anfang Februar 2019 kündigte US-Präsident Donald Trump den Vertrag. Der russische Präsident Wladimir Putin setzte ihn daraufhin ebenfalls aus. Nach der sechsmonatigen Kündigungsfrist droht dem INF-Vertrag im August 2019 die endgültige Auflösung: Es könnte zu einem kostspieligen Wettrüsten kommen. Die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa wäre möglich.

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Ostersamstag 20. April 2019
10.30 Start am Kröpcke
11.00 Auftaktkundgebung im Mahnmal Aegidienkirche
anschließend Demonstration
12.00 Kundgebung und Infomarkt auf dem Steintor-Platz

Europa: Frieden wagen – für eine gerechte Welt!

Wir, die Menschen in Europa stehen vor wichtigen Entscheidungen:

Wollen wir den wachsenden Tendenzen hin zu Militarisierung in Deutschland, Europa und der Welt folgen oder wollen wir eine konsequente Politik des Friedens?

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In Ihrem Stadionheft zum Spiel gegen RBL haben sich die Ultras aus der Landeshauptstadt mal wieder zu einer homophoben Peinlichkeit hinreissen lassen:


Vom grammatikalischen Unvermögen abgesehen kommen hier neben einer homophoben Sichtweise auch "Vorbehalte" gegen genderneutrale Schreibweisen, die in der Verballhornung wie sie hier verwendet wird nur patriarchal sexistisch gelesen werden kann zu Ausdruck. Da passt es, das man sich vor wenigen Wochen erst explizit von links abgegrenzt und sich als weder rechts noch links (das heißt in der Übersetzung - rechts, man google dazu nach Strategien der Rechten/Querfront) bezeichnet hat.

Das Vorgehen hat Tradition. Schon vor zwei Jahren fielen die Ultras mit einem Banner gegen St.Pauli sexistisch auf. Rassismus war auch schon mal Thema - hier half dann die berühmte Einzeltäterthese weiter sich reinzuwaschen. Hört man zudem bei den wenigen Heimsiegen noch ein lautstarkes SIEG, bei dem das Heil gedanklich immer mitschwingt, gewollt oder nicht wird die Veränderung der Kurve offensichtlich. Ob das Blog Hannover Rechtsaussen immer recht hat, sei dahingestellt, ignorieren hilft aber sich nicht weiter.

Da halte ich es dann doch mit meinem Verein. #nazisraus - ergänzt - auch aus der Kurve.

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Oder: ein Lehrbeispiel, wie Bürger_innenbeteiligung nicht funktioniert.

Am gestrigen Montag, dem 19.11.2018, hat der Bezirksrat Hannover Mitte einen Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen zur Umbenennung des Emmich-Platzes in Hannover in Alma Rosé Platz mit 9 zu 9 Stimmen, bei einerEnthaltung, abgelehnt. Gegen die Umbenennung haben der bürgerliche Block (FDP/CDU/PIRATEN) sowie die Ratsfrau Gunda Pollok-Jabbai, die zunächst auf Ticket der Linken in den Bezirksrat gekommen, kurz nach der Wahl aber aus der Linken ausgetreten war, gestimmt.. Der Abgeordnete der Linken Axel Hogh hat sich der Stimme enthalten,während SPD und Grüne dem Namensvorschlag Alma Rosé zustimmten. Hätten entweder Pollok-Jabbai oder Hogh anders abgestimmt, wäre eine Mehrheit für die Namensgebung nach der jüdischen Antifaschistin zustande gekommen. Stattdessen wurde beschlossen, den Emmich-Platz in Hannover in Neues Haus umzubenennen. (Update zur Klarstellung: Nach Ablehnung des Antrages B90/Grüne mit den Stimmen aller, bei Gegenstimme B90/Grüne)

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 Die weibliche Seite von 68. | Veranstaltungsreihe

Fr. 16. –  Fr. 30. November 2018, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Die Ausstellung „Die Frauen der APO“ vom 16. bis zum 30. November zeigt Frauenporträts der 68er. Die Fotografin Ruth Westerwelle war selbst in den 70er Jahren in der Gründung einer alternativen Presse- und Verlagsszene aktiv. Sie stellt Frauen mit Foto und Text vor, die in dieser Zeit zu einem selbstbestimmten Leben aufbrachen. Entstanden ist eine Präsentation von Frauen, die fast alle ein bis ins hohe Alter aktives und eigenständiges Leben gelebt haben. Die Porträts sind eine Verbeugung vor den revolutionären und wilden 68erinnen und ein inspirierender Ausschnitt aus der Vielfalt widerständiger Frauenleben. Ausstellung im Pavillon Foyer während der Pavillon Öffnungszeiten.

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