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Am kommenden Sonnabend, 3.11., von 16.00 bis 18.00 Uhr findet vor dem Hauptbahnhof (am Beginn der Bahnhofstraße) eine Kundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan und für ein Bleiberecht afghanischer Flüchtlinge statt. Die Kundgebung wird von afghanischen Organisationen und Einzelpersonen organisiert und vom Flüchtlingsrat unterstützt.

"Das Bündnis #noNPOG – Nein zum neuen niedersächsischen Polizeigesetz fordert den niedersächsischen Landtag auf, die geplanten Änderungen am Polizeigesetz nicht zu beschließen und weiteren Ausweitungen der Befugnisse der Sicherheitsbehörden eine Absage zu erteilen. Darüber hinaus fordern wir die niedersächsische Gesellschaft auf, sich aktiv dem neuen Niedersächsischen Polizeigesetz, anderen autoritären Tendenzen und Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten in den Weg zu stellen!"  Dem schließe ich mich doch vollumfänglich an. Begegnen wir den Versuchen Freiheit gegen Sicherheit auszuspielen so früh wie möglich. Wir brauchen kein neues Polizeigesetz.

Daher! Am 8.9. auf dem Ernst-August-Platz. Sorgen wir dafür das dieser Platz dafür viel zu klein ist. 13:00 Uhr Demo gegen das geplante niedersächsische Polizeiaufgabengesetz.

mehr Infos: https://nonpog.de/

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Vor 21 Jahren, beim Ostermarsch von Leipzig nach Berlin machten wir Halt in Wittenberg. Dort wurden 95 Friedensthesen aus über 2000 Jahren Menschheitsgeschichte angeschlagen. Ich habe das Kleinod wiederentdeckt und freue mich, es hier zu präsentieren.

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Veto durch den Fußball-Verband Sachsen-Verbot der Trikotnutzung
„NORDLAND“ – (k)ein Laden wie jeder andere? - Ein Überblick über die Entwicklung.

ein Gastbeitrag von Dirk Hogess

Fußball-Kreisoberliga Neuer Sponsor des SV Bautzen sorgt für Unruhe.

Denn eine ganze Reihe von Vereinen im Freistaat hat ein Neonazi-Problem.

Von dem Nazi-Problem auf der Dresdner Tribüne, bei Lok Leipzig und Energie Cottbus deren Anhänger in der Regionalliga den Gegner mit „Arbeit macht frei – Babelsberg 03“ verhöhnten, hat fast jeder gehört. Die Probleme kleinerer Vereine dringen kaum durch. Da fehlt nur der Scheinwerfer. In Bautzen gut etwa 50 Kilometer östlich von Dresden gelegen, liegt Wilthen etwa 9 km südlich der Großen Kreisstadt Bautzen und 45 km östlich von Dresden in der Oberlausitz.
Kürzlich präsentierte dort der SV Bautzen aus der Kreisoberliga stolz seinen Neuen Sponsor auf der Klubeigenen Facebookseite mit Mannschaftsfoto mit der neuen Trikotwerbung Saison 2017/2018. Auch am Metallgeländer vor dem Vereinshaus des SV Bautzen. Auf der Webseite unter Sponsoren: Es ist nicht erlaubt diese Ressource einzusehen! Seitdem sorgt der SV Bautzen aus der Fußball-Kreisoberliga mit seinem Neuen Sponsor „Nord-Laden“ aus Wilthen für Unruhe in der Politik. Bautzen und Umland verfügt seit über Jahren über aktive und vernetzte Neonazi-Strukturen.Weiterlesen » » » »

Nein, gemeint sind nicht Anthony Ujah und Leon Balogun. Die Nordkurve, beziehungsweise Teile davon, haben jede Hemmung verloren. Zurück in die 80er, oder? Beim Aufwärmen während der zweiten Halbzeit wurden die beiden Spieler von Mainz 05 vor der Nordkurve (nur zur Erinnerung, das ist der Fanblock!) mit Affenlauten bedacht. Öffentlich gemacht haben das Mainz 05 und die beiden Spieler - von Hannover 96 fehlt bis zur Stunde jede Stellungnahme. Damit hat die Verrohung der Nordkurve, die in den letzten beiden Jahren begonnen hat, eine weitere Stufe genommen. Auch wenn immer nur Teile, immer nur Einzelne die Täter*innen sind, so ist es bezeichnend, dass dieser Rückfall so ohne Widerspruch möglich ist (von Rangeleien im Block war zumindest nichts zu spüren). Damit reiht sich dieser rassistische Angriff in eine Reihe von Vorkommnissen ähnlicher Art ein: Das sexistische Banner gegen Sankt Pauli, aber auch die "Sieg"Rufe, bei denen ein "Heil" immer leise mitschwingt, seien hier beispielhaft genannt. Nachzudenken wäre, ob diese bedenkliche Entwicklung ein Ergebnis des Zerfalls der Fanstrukturen ist. Klare antirassistische Arbeit vermisse ich zunehmend, und sie lässt sich auch nicht mit einem "Spass gegen Stumpf"-Konzert einmal im Jahr ersetzen. Die jetzt zu erwartenden Abgrenzungsfloskeln werden das Problem sicher nicht beheben. Wenn nicht ernsthaft etwas passiert, werden bald wieder Neonazis und Identitäre die Bühne in der Fankultur von Hannover 96 betreten. Der Boden ist dafür bereitet.

 

Update: Inzwischen ghibt es auch ein Statement von Hannover 96 zu den Vorfällen.

Hier der Link der Stellungnahme von Mainz 05:

 

ein Gastbeitrag von Dirk Hogess

Ein Platzsturm, Parolen und antisemitische Beleidigungen überschatteten die Partie.

HSV SPRICHT STADIONVERBOTE AUS
HSV muss Strafe von 1000 Euro zahlen

Seit Monaten ist her, am 19. Februar, war es beim Auswärtsspiel der Hammer Spielvereinigung in Lippstadt am 20. Spieltag im Nachbarschaftsduell der fünfligisten in der Oberliga Westfalen zum Platzsturm mit antisemitischen Gesängen von Dortmunder und Hammer Neonazis gekommen. Das Derby vor 600 Zuschauern beim Spitzenspiel zwischen SV Lippstadt 08 - Hammer SpVg mit 2:0 (1:0)- behielt der Gastgeber mit Kaltschnäuzigkeit die Nase vorn. Die gute Bilanz von Hamm hat einen Dämpfer bekommen. Der SVL hatte im Hinspiel beim HSV die Nase klar mit 3:0 vorn gehabt. Ein stattliches Polizeiaufgebot begleitete auch die Partien.Weiterlesen » » » »

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Am 24.September finden die nächsten Wahlen zum Deutschen Bundestag statt. Soviel vorweg: Ein Teil der Bundestagsparteien wartet mit überraschenden neuen Forderungen für LGBTIQ* auf.
Nach der Rückschau ist ja doch noch einiges passiert. Mit an Erbärmlichkeit kaum zu überbietender Demütigung der Opfer hat der Bundestag die Rehabilitierung eines Teils der nach §175 Verurteilten beschlossen. Außerdem wurde innerhalb weniger Tage die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet. Damit fallen zwei Hauptforderungen vergangener Jahre der Parteien links vom bürgerlichen Lager weg. Und ich werde im Folgenden auch nicht mehr auf diese Forderungen eingehen, auch wenn die Wahlprogramme teilweise vor den aktuellen Bundestags-Beschlüssen entstanden und daher noch entsprechende Forderungen enthalten.

Ein erster Blick auf die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien sowie der FDP zeigt, dass sich die Frontenbildung zwischen CDU und CSU auf der einen Seite und SPD, Linke, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf der anderen Seite vertieft.Weiterlesen » » » »

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