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Dienstag 02.12.2014 Schneiderberg 50 Raum V111 um 18 Uhr

“…und wenn sie mich an die Wand stellen”
Buchvorstellung mit Ralf Buchterkirchen ->weiterlesen “Männlichkeit und Militär – Buchvorstellung im Rahmen der unisex – Hochschultage zum Geschlechterverhältnis und darüber hinaus 2014” »

Der politische Geschäftsführer der DFG-VK Monty Schädel erhielt Post, gleich zweimal und zweimal von der Polizei.

Die Stuttgarter Polizei wirft ihm vor, das Aufkleber für die er presserechtlich verantwortlich zeichne in Stuttgart verklebt worden seien und  die Polizei Sachsen-Anhalt witterte in einer Pressemitteilung der DFG-VK vom Juli eine Verunglimpfung des Gefechtsübungszentrums Altmark. Beides ist so absurd, dass mensch nicht weiß ob lachen oder weinen. Es kleben tausende Aufkleber verschiedener Couleur an Masten, werben für Parteien, Musiker_innen oder politische Aussagen. Hier die erstellende Gruppierung haftbar zu machen eröffnete ein riesiges neues Aufgabenfeld für die Polizei, wenn es denn stattfinden würde. Nein es geht mal wieder um den versuch der Mundtotmachung des Protestes gegen Militarisierung und Krieg.

Nur damit es nicht falsch verstanden wird; Monty Schädel wird NICHTvorgeworfen, dass er die Aufkleber geklebt hätte.

Ähnlich abstrus ist der Vorwurf das "Gefechtsübungszentrum Heer Gardelegen" beleidigt zu haben. Nicht eine Person oder ein Amt, sondern einen Platz soll mit dem Aufruf zum Protest gegen diesen Übungsort für Kriege beleidigt worden sein. Kommt das durch dann sollten sich die Straßen mit Beleidigungsklagen wehren, auf denen Nazis marschieren, die Schienen auf den Panzer transportiert werden....

Anbei die Pressemitteilung von Monty Schädel mit Links zu den Schreiben von Polizei und inkriminierten Zitaten.

->weiterlesen “Aufkleben ist strafbar” »

(Erstveröffentlichung in Zivilcourage 5/2012)

Wolfram Beyer: Pazifismus und Antimilitarismus. Eine Einführung in die Ideengeschichte.  Schmetterling Verlag, Stuttgart 2012; 237 Seiten; 10 Euro

Wolfram Beyer versucht mit „Pazifismus und Antimilitarismus“ in der Reihe politischer Einführungsliteratur theorie.org einen Übersichtsband über die antimilitaristische und pazifistische Ideengeschichte, doch er verheddert sich in einer allzu einseitigen Erhöhung anarchistischer FriedensaktivistInnen und im Klein-Klein der vielen Stichworte. ->weiterlesen “Rezension: Antimilitarismus und Pazifismus” »

Vom 13.-16. September 2012 findet am Gefechtsübungszentrum Altmark ein Diskussions- und Aktionscamp statt.

Ich dokumentiere im Folgenden den Aufruf. Zur Aktionsseite geht es hier

Internationales antimilitaristisches Camp vom 13.-16. September 2012 am GÜZ Altmark / Deutschland. Diskussionen und Aktionen gegen das Gefechtsübungszentrum von Bundeswehr und Nato.

Feind hinterm Fenster. Deckung, orientieren, Schuss. Blitzschnell informiert der Laser-Duellsimulator die Kämpfenden, wer getroffen hat und wer getroffen wurde, wer weiterübt und wer liegenbleibt in der Steppe Sachsen-Anhalts. Das deutsche Heer und Soldaten praktisch aller Nato-Armeen trainieren im GÜZ-Altmark, wie ein Dorf in Afghanistan, im Kosovo oder – einer Einschätzung der Nato über künftige Kriege folgend – eine beliebige Stadt der Erde überfallen und besetzt werden kann. Und so beginnt 2012 auf dem GÜZ der Bau einer Stadt mit 500 Gebäuden, Flughafen und U-Bahn, zum Üben des Krieges in Wohnsiedlungen, Altstadtbezirken, Slums, Industriegebieten und Einkaufsmeilen.

“Diese Stadt könnte überall auf der Welt stehen” – GÜZ-Chef-vom-Dienst

Das GÜZ ist für Bundeswehr, Nato und EU ein zentraler Ort, ihre Einsatzbereitschaft für den Krieg herzustellen, den sie weltweit führen. Machen wir das Camp zu einem zentralen Ort antimilitaristischer Kämpfe. Eingeladen sind alle, die der Militarisierung entgegentreten wollen. Wir wollen über unsere verschiedenen Einschätzungen und Vorschläge diskutieren, um eine Strategie zu entwickeln gegen ihre Strategie, sowie gemeinsam praktische Erfahrungen im Sabotieren des Krieges machen. Denn dort, wo der Krieg beginnt, können wir ihn aufhalten. ->weiterlesen “Diskussions- und Aktionscamp “War starts here”” »

Vom 20.-26. April besuchte eine Delegation von Schüler_innen und Friedensaktivist_innen aus Hannover und Umgebung die baskische Stadt Gernika. Zum 75. Jahrestag der Vernichtung der Stadt durch deutsche und italienische Bomber waren die Teilnehmenden Gast in der Stadt, die wohl wie keine andere für faschistischen Terror und die Brutalität des Luftkrieges steht.

Wie kaum eine andere Stadt steht Gernika (spanisch Guernica) für die Vorbereitung auf das, was die Welt mit dem faschistischen Angriffskrieg Hitlerdeutschlands noch zu erwarten hatte, für Vernichtungswahn und für die spanische Militärdiktatur Francos. Am 26. April 1937 zerstörten Angriffe unter deutschem Oberkommando das kulturelle Zentrum der Basken. 75 Jahre später sind die Wunden nicht verheilt.

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Wer im April Gernika besucht, wird sofort feststellen: Das Gedenken an die Bombardierung und Zerstörung der Stadt am 26. April 1937 ist omnipräsent. Überall hängen Plakate, die zu Gedenkminuten, Demonstrationen und Konferenzen aufrufen und Selbstbestimmung für das Baskenland fordern. Ein Rundgang bestärkt diesen ersten Eindruck. Aus vielen Fenstern hängen neben den unvermeidlichen Fahnen des baskischen Fußballvereines Atlethic Bilbao, baskische Fahnen. An zentralen Orten sind große Transparente mit der Aufschrift ‚Autodeterminazio‘ – Selbstbestimmung begleitet von einem Motiv aus Picassos ‚Guernica‘ aufgehängt. Eine Gans als Symbol der Pressefreiheit – so zumindest die populärste Interpretation des Werkes –, da sie immer alles ‚laut herausposaunen und nicht schweigen würde‘ ziert das Plakat. Ebenjenes Symbol ist auch das offizielle Logo der Feierlichkeiten. Überhaupt ist Picassos Gemälde omnipräsent. An vielen Stellen in der Stadt finden sich Ausschnitte, wie die Blume neben dem zerbrochenen Gewehr oder aber das ganze Gemälde, wie in unmittelbarer Nähe des alten Parlamentsgebäudes aus Kacheln gefertigt, versehen mit der Aufschrift „Guernica“ Gernikara („Guernica“ – gemeint ist das Bild – solle nach Gernika). Aber nicht nur der Ort zeigt sich. So üben an einem Platz, der ein wenig an ein altes Amphiheater erinnert, viele Laienschauspieler_innen, junge wie alte, ein Theaterstück, das am 26.04. über die ganze Stadt verteilt das Grauen der Bombardierung nachstellen soll. ->weiterlesen “Gernikara (baskisch: nach Gernika)” »

Geschichte und Gegenwart eines deutschen Kriegsverbrechens
 Am 26.April 2012 jährt sich zum 75.mal die Vernichtung der baskischen Stadt Gernika/Guernica durch deutsche Kampfflieger der Legion Condor während des Spanischen Bürgerkrieges. Diese Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung einer unverteidigten Stadt löste weltweit Entsetzen aus.
Pablo Picasso malte unter dem Eindruck der Vernichtung sein wohl bekanntestes Bild, nannte es einfach „Guernica“ und machte diesen Namen bis heute zum Synonym für faschistischen Terror und die Schrecken des Luftkrieges.
Ein Teil der Täter, die in Spanien Francos Militärputsch gegen die gewählte republikanische Regierung unterstützten, waren auf den Fliegerhorsten Langenhagen, Wunstorf und Delmenhorst ausgebildet worden.
Aus Anlass des Jahrestages der Bombardierung, der in Deutschland kaum bekannt ist, wurde eine Ausstellung erarbeitet, in der es nicht nur um die Rekonstruktion eines Verbrechens geht, sondern auch um die lange Geschichte seiner Vertuschung und um deutsche Geschichtspolitik.

Ein voller Erfolg der LuftwaffeEine Ausstellung des Arbeitskreises Regionalgeschichte,
gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen e.V.
2.Mai – 20.Juli 2012
ver.di Höfe, Veranstaltungszentrum Rotation
Goseriede 10, 30159 Hannover
Öffnungszeiten: Mo. – Do.: 9 – 16 Uhr und Fr.: 9 – 13 Uhr

erschienen bei HSOZKULT am 16.01.2012
Veranstalter:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Evangelischen Akademie Hamburg; Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg; Bundesvereinigung Opfer des NS-Militärjustiz Bremen, Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge Hamburg; Willi Bredel Geschichtswerkstatt Hamburg
Datum, Ort: 17.11.2011-19.11.2011, Hamburg

Bericht von:
Ralf Buchterkirchen, Initiative Deserteure Hannover; Heinz-Jürgen Voß, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Halle an der Saale

Zwei Jahre nachdem der Bundestag die letzten Opfer der NS-Militärjustiz rehabilitierte, sind die Forschung und das diesbezügliche öffentliche Wissen noch immer lückenhaft. Zwar wurden überregional einzelne Forschungsfortschritte erzielt, regional verringerte sich der Forschungsbedarf hingegen kaum. Das gilt auch für Hamburg, obschon dort mindestens 13 Kriegsgerichte tätig waren. In Altona befand sich eines der vier auf dem Reichsgebiet gelegenen Wehrmachtuntersuchungsgefängnisse. Im Untersuchungsgefängnis Holstenglacis wurden Dutzende kriegsgerichtlich Verurteilte hingerichtet und auf dem Schießplatz in Rahlstedt mehrere hunder Soldaten erschossen. Die von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme veranstaltete Tagung zog Bilanz der bisherigen Forschung und erörterte Möglichkeiten für eine den Deserteuren würdige Gedenkkultur in Hamburg. ->weiterlesen “‘Jeden Drückeberger trifft ohne Gnade das gleiche Schicksal’. Hamburger Kriegsgerichte und die Deserteure des Zweiten Weltkrieges – Erinnerung noch immer unerwünscht?” »

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