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Heute, am 4.11.2018 wurde das Mahnmal zur Erinnerung an die ermordeten und vertriebenen Jüdinnen und Juden in Neustadt am Rübenberge an die Öffentlichkeit übergeben.

Vorausgegangen waren Jahre der Aufarbeitung, insbesondere durch Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V. Zuletzt gab es vor allem Debatten um den Ort und die Finanzierung. Nun aber endlich steht es. Zwischenden Brücken, direkt im Zentrum Neustadts.

Ich habe die Gedenkveranstaltung zur Einweihung aufgenommen.

Es sprachen: 

  • die Vorsitzende der LiberalenJüdischen Gemeinde Hannover Ingrid Wettberg
  • Regionspräsident Hauke Jagau
  • Bürgermeister UweSternbeck
  • OrtsbürgermeisterKlaus-Peter Sommer
  • Hubert Brieden, ArbeitskreisRegionalgeschichte e.V.

Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet durch Musikerinnen und Musiker des Zentrums Jüdischer Musik Hannover.

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 Die weibliche Seite von 68. | Veranstaltungsreihe

Fr. 16. –  Fr. 30. November 2018, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Die Ausstellung „Die Frauen der APO“ vom 16. bis zum 30. November zeigt Frauenporträts der 68er. Die Fotografin Ruth Westerwelle war selbst in den 70er Jahren in der Gründung einer alternativen Presse- und Verlagsszene aktiv. Sie stellt Frauen mit Foto und Text vor, die in dieser Zeit zu einem selbstbestimmten Leben aufbrachen. Entstanden ist eine Präsentation von Frauen, die fast alle ein bis ins hohe Alter aktives und eigenständiges Leben gelebt haben. Die Porträts sind eine Verbeugung vor den revolutionären und wilden 68erinnen und ein inspirierender Ausschnitt aus der Vielfalt widerständiger Frauenleben. Ausstellung im Pavillon Foyer während der Pavillon Öffnungszeiten.

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Ich war gestern mal wieder unterwegs. Stolpersteine putzen. Die verblassenden Steine wieder sichtbar machen. Irritierte Blicke ernten, aber auch freundliche positive Reaktionen. In der direkten Nähe meiner Wohnung sind 6 Stolpersteine. Mathilde, Henny, Grete, Fritz und Julius Frenkel, Dr.Herbert Kenneweg und Robert Gauweiler. Eine Stunde Zeit nehmen, um inne zu halten. Die Stolpersteine der Frenkels wurden seit Jahren nicht gereinigt. Hintergrund hier ist eine Baustelle in der Berliner Allee, die sie verstellt hat. Das Reinigen dieser Steine ist mühsam. Aber es lohnt.

In Hannover wurden inzwischen mehrere hundert Stolpersteine verlegt. Warum nicht einfach den nächstgelegenen aufsuchen und Nachmachen. Ein wenig Metallreiniger und ein Tuch reichen (nichts Scharfkantiges wie Topfreiniger aus Metall verwenden). Auch so lebt Erinnerung.

Hilfreiche Links:
Die Stadt Hannover mit einer Karte zu verlegten Steinen

Netzwerk Erinnerung und Zukunft hat die Organisation der Stolpersteinverlegungen übernommen

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Die FDP, erklärte Gegnerin einer Umbenennung der Hindenburgstraße im Zooviertel in Hannover, hat zur Podiumsdiskussion in die Friedenskirche geladen. Alle Parteien aus dem Bezirksrat Mitte kamen, außerdem war Karljosef Kreter von der städtischen Erinnerungskultur als Experte und Vertreter der Empfehlung der von der Stadt eingesetzten Expert_innenkommision eingeladen. Zuvor hatte der Bezirksbeirat die Einleitung eines Umbenennungsverfahrens mit dem Ziel der Umbenennung der Hindenburgstraße mit Mehrheit von rot/grün unter Unterstützung der Linken beschlossen. Bereits 2015 hatte ein von der Stadt eingesetzter Beirat die Umbenennung empfohlen.

Der Einladung der FDP folgten ca. 200 Menschen, überwiegend aus dem Zooviertel, etwa 30 aus der Hindenburgstraße.

Bereits die Gespräche im Vorfeld ließen Schlimmes erahnen. So raunte der Mann knapp neben mir, man müsste doch für die Schlacht bei Tannenberg dankbar sein, sonst wäre Deutschland noch kleiner… Und ich wurde nicht enttäuscht.

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Am 21.09. veranstaltete die Stadt Hannover die lange Nacht der Berufe. Mit dabei - wie schon häufiger - die Bundeswehr mit ihrer Rekrutierungswerbung. Das damit die Stadt Hannover (und selbstverständlich auch die Bundeswehr) gegen die Idee der UN-Kinderrechtskonvention verstößt, die Werbung an Minderjährigen für das Militär untersagt, stört sie offensichtlich dabei nicht. Eine Diskussion über Kinderrechte wäre hier dringend nötig, da hilft es auch nicht sich mit dem Titel 'Mayors for Peace' zu schmücken. Gegen die Militärpropaganda regte sich Widerspruch. Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und Friedensbüro Hannover stellten sich vor das Zelt der Bundeswehr. Am Rande des Veranstaltungsgeländes gelegen und ohne zu behindern.

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Zur Sitzung des Bezirksrates Hannover-Mitte am 17. 9. 2018, bei dem über die neue Namensgebung des Platzes entschieden werden soll, erklären die Sprecher_innen der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hannover:

Die Umbenennung des Emmichplatzes ist bereits im Bezirksrat-Mitte beschlossen worden, nicht aber der neue Name des Platzes. Dazu dient die Sitzung des Gremiums am 17. 9. 2018.

Wir von der DFG-VK haben bereits mehrfach mit ausführlicher Begründung im Bezirksrat - und gegenüber den dort vertretenen Mitgliedern des Rates auch schriftlich - den Namen ‚Alma Rosé‘ vorgeschlagen.

Hierzu die kurz gefasste Begründung:

Am ‚Emmichplatz‘ befindet sich als prominente Adresse die Musikhochschule. Sie ist eine international geschätzte Institution für die Spitzenförderung von Musik, Theater und Medien.  Da seit 2014 Hannover ‘UNESCO City of Music’ ist, ist auch die Hochschule von besonderer Bedeutung. Hannover steht für musikalische Vielfalt und Exzellenz in der musikalischen Bildung.

Die Umbenennung des Platzes in ‚Alma-Rosè-Platz würde der Rolle der Musik und der Hochschule Rechnung tragen.

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Zur Meldung über geplante Kostensteigerungen für den Fliegerhorst Wunstorf erklärt Ralf Buchterkirchen, einer der Sprecherin_innen der DFG-VK Hannover

Wie die dpa meldet hat das für die Planungen des Militärflughafens Wunstorf zuständige Landesfinanzministerium bekannt gegeben, dass bis 2028 Kosten von 750 Mio für den Umbau des Fliegerhorstes notwendig werden. Ausgegeben wurden bisher 480 Mio EUR. Mit dem Umbau des Geländes wird der Aufbau Wunstorfs zur zentralen Drehscheibe für Militäreinsätze weltweit gefestigt.

Damit ist klar, nicht nur der A400M erlebt eine Kostenexplosion, auch die extra für diesen Militärtransportflieger umgesetzte Erweiterung des Flugplatzes zieht nach. Ein Grund für die gestiegenen Kosten wird nicht genannt.

Gleichzeitig fordert die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen unverdrossen mehr Geld fürs Militär. Statt diese unsinnige Geldverschwendung einzustellen, wird in Prestigeobjekte immer weiter investiert. Für eine Außenpolitik, die auf militärische Abschreckung zielt, ist der Fliegerhorst nahe Hannover unverzichtbar. Dabei wäre die Alternative so einfach. Statt in Hochrüstung und weltweite Kriegsverwendungsfähigkeit zu investieren, wären Investitionen in zivile Konfliktlösungen viel erfolgversprechender und ertragreicher.

Wir fordern: Schluss mit dieser unsäglichen Geldverschwendung für das Militär. Friedliche Lösungen sind der Schlüssel, nicht immer neue Abschreckungstechnologien! A400M einmotten, Fliegerhorst stilllegen!

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