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Der Grüne Ratsherr Daniel Gardemin hat einen Shitstorm ausgelöst, als er am hannöverschen Tabu des Schützenfestes rührte. Einigkeit von SPD, FDP und weiter rechts und auch von grün zeigt sich in der pauschalen Verteidigung des Festes. Natürlich ist es schwierig zu behaupten, dass Schützenvereine per se rechtsoffen sind, dass sie jedoch einen größeren Hang nach rechtsaußen haben, ist unumstritten. Christian Pfeiffer schätzt, dass die Zahl der AfD-Wähler*innen in Schützenvereinen etwa doppelt so hoch ist, wie in der Stadtgesellschaft.

Aufhorchen lässt jedoch auch ein anderer Aspekt, den Gardemin einbrachte: Eine Gedenkminute für Walter Lübcke mit der Begründung, dass es ein Sportschütze gewesen sei, wurde pauschal abgelehnt, anstatt zumindest darüber nachzudenken. Hier verneinen die Vereine jede Verantwortung. Das ist falsch. Klar ist, dass Waffenvereine rechte Militärnarren anziehen, insbesondere da es außerhalb von Polizei und Bundeswehr, die bekanntlich ihre eigenen Probleme mit Rechtsextremen haben, keine legale Möglichkeit gibt, mit Waffen zu hantieren und zu üben.

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Heute fand in Hannover auf dem Platz der Weltausstellung eine größere Aktion statt. Putin und Trump unterschrieben den Atomwaffenverbotsvertrag (leider nur als Theaterstück), Kinder warfen Dosen die Rüstungsprojekte symbolisieren um, ausserdem wurden Flyer verteilt. Der Hintergrund ist ernst.

Anfang Februar 2019 kündigte US-Präsident Donald Trump den Vertrag. Der russische Präsident Wladimir Putin setzte ihn daraufhin ebenfalls aus. Nach der sechsmonatigen Kündigungsfrist droht dem INF-Vertrag im August 2019 die endgültige Auflösung: Es könnte zu einem kostspieligen Wettrüsten kommen. Die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa wäre möglich.

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Die Jobmesse Sticks & Stones, begleitet von queer.de, feiert die Vereinnahmung von LSBTIQ durch das Militär.

Die sich selbst als Europas größte queere Job- und Karrieremesse bezeichnende Sticks & Stones lädt am 25. Mai nach Berlin ein.

Mit dabei ist wieder die Bundeswehr. Und nicht nur das: Außerhalb alphabetischer Reihenfolge ist sie gleich als zweitgrößter Aussteller präsentiert. Sie gibt wohl viel Geld? Die Vorzeige -Trans* Anastasia Biefang darf ausgerechnet auf der Marsha P. Johnson Stage einen Vortrag halten – wie aggressiv das gegen Marsha ist, sehr ihr am Ende des Beitrags. Wie diversityfreundlich doch die Bundeswehr ist. Really?

Die Deutsche Bundeswehr (ja genau dieselbe, die regelmäßig durch rechtsradikale Skandale und Netzwerke auffällt) präsentiert sich nach außen gern als offene tolerante Arbeitgeberin – und alle feiern mit. Die Jobmesse Sticks & Stones sowieso, aber auch queer.de sieht sich nicht bemüßigt, in einem journalistischen Artikel auch nur den Ansatz einer Infragestellung des Militärischen unterzubringen. Das hat Methode.  Klar ist, dass die Errungenschaften der Frauen-/Lesbenbewegung und der Schwulenbewegung mittlerweile in Herrschaftsstrategien integriert wurden. So wird die vermeintliche Durchsetzung von Homosexuellenrechten und Frauenrechten oft als Kriegsgrund angeführt – denken wir etwa an den Krieg gegen Afghanistan. Dabei geht es um ganz andere Interessen, was schon daran deutlich wird, dass zu den Verfechter_innen von Frauen- und Homosexuellenrechten in Afghanistan gerade Leute wie Horst Seehofer gehören, die sich in der Bundesrepublik Deutschland massiv gegen Homosexuellenrechte und selbst gegen die Gleichstellung der Frauen wenden. Genau wie Horst Seehofer setzt sich auch die Bundeswehr für die Rechte von LSBTIQ ein.

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bundesweit werden am Jahrestag der Unterzeichnung des IN-Vertrages Aktionen stattfinden. (mehr zum Vertrag und den Aktionen: https://inf-vertrag-retten.de)

Auch in Hannover wird etwas stattfinden: Wir treffen unns am 1.6. 11 Uhr am Platz der Weltausstellung. - Weitersagen und hinkommen!

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Ostermarsch 2019 in Hannover

Am Ostersamstag, den 20.04. trafen sich ungefähr 600 Menschen, die aktiv für das Verbot von Rüsungsexporten, gegen die Auflösung des INF-Vertrages und für friedliche Konfliklösungen warben. Klar dabei auch immer: Offene Grenzen für Flüchlinge, statt offene Grenzen für Waffen. Neben der traditionellen Friedensbewegung aus Friedensbüro und DFG-VK war unter anderen auch das Bündnis Seebrücke vertreten.



Ostersamstag 20. April 2019
10.30 Start am Kröpcke
11.00 Auftaktkundgebung im Mahnmal Aegidienkirche
anschließend Demonstration
12.00 Kundgebung und Infomarkt auf dem Steintor-Platz

Europa: Frieden wagen – für eine gerechte Welt!

Wir, die Menschen in Europa stehen vor wichtigen Entscheidungen: Wollen wir den wachsenden Tendenzen hin zu Militarisierung in Deutschland, Europa und der Welt folgen oder wollen wir eine konsequente Politik des Friedens?

Wir fordern Friedenspolitik durch Abrüstung, zivile Konfliktbearbeitung und De-Eskalation

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben. Die Regierungen müssen sich von dem NATO-Ziel distanzieren, bis 2024 die Militärausgaben auf 2% des BIP zu erhöhen.

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Ein Gastbeitrag von Dirk Hogess

Kein Ausfaufmodell Kamerad/in Spitzenathlet. Sportsoldaten/innen in Werbefunktion für die Bundeswehr antreten. Insgesamt werden 744 Spitzensportler (234 Frauen/510 Männer) von der Bundeswehr gefördert.

Der DEB und die Bundeswehr

Sportsoldatinnen in „Sportuniform“ von der Sportfördergruppe (SpFGrpBw) Neubiberg.

Die Bundeswehr ist Institutionelle Partner des Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und verlinkt mit dem Bundeswehr-Logo Eiserne Kreuz und dem markigen Bundeswehrslogan Wir. Dienen. Deutschland. auf der Webseite des DEB.

Bisher hatte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) bei der Bundeswehr zwölf solcher Sportförder-Stellen zur Verfügung, die ausschließlich von Männern besetzt waren. Nach den guten Leistungen bei der Weltmeisterschaft 1999 und weiteren internationalen Turnieren kam die Idee auf, das Frauen-Eishockey speziell im Hinblick auf seine Olympia-Premiere 2002 in Salt Lake City zu forcieren. Die ersten sechs Eishockey-Nationalspielerinnen rückten 2000 ein.

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