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Weltweit protestieren kurdische und mit Rojava solidarische Organisationen und Menschen gegen den Einmarsch des türkischen Militärs. Auch in der Region Hannover gibt es Aktivitäten.

Dieser Blogbeitrag wird laufend mit Termine aktualisiert:

  • Freitag, 11.10.2019, 16.00 - 19.00 Uhr, Ernst-August-Platz Hannover: Infostand
  • Samstag, 12.10.2019, 14.00 Uhr, Ernst-August-Platz Hannover: Demonstration

(Grafiksimulation. Entwurf: Frans Valenta, artbyte-design) , Quelle: Frauennetzrk für Frieden

Das Frauennetzwerk für Frieden hat ein tolles Projekt an den Start gebracht! Mit einer Straßenbahn, die ein ganzes Jahr lang durch Bonn fahren wird, möchte es auf die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner aufmerksam machen. Anlaß ist der 70. Jahrestag der Taufe des aus dem Ruinenfeld neu geschaffene Platzes an der Rheinbrücke in Bonn in Bertha-von-Suttner-Platz. Ziel ist es, den Namen und das Werk von Suttners wieder ins Gedächtnis zu rufen. Ich freue mich, dass dieses Projekt durchgeführt werden kann. Am 21. September, dem Internationalen Tag des Friedens, wird die Bertha-Bahn eingeweiht. Mehr Infos über die Bahn, die Veranstaltung zur Erstfahrt und weitere Events rund um das Thema findet sich auf der Website des Frauennetzwerk für Frieden.

Vom 1.-9.September findet das Rheimetall entwaffnen-Camp in Unterlüß statt (mehr Infos hier). Höhepunkt wird am 7.9. eine große Demo sein. Aber bereits die gesamte Woche wenden sich die Aktivist*innen mit zahlreichen Aktionen und Workshops gegen Militarisierung und Rüstungsexporte, bzw. deren Produzenten.

Ich freue mich, am 2.9. um 16.00 Uhr dort einen Vortrag halten zu können.

Militär, Männlichkeit, Gender – die Geschlechterperspektive und Frieden ist mein Thema. Beginn ist 16 Uhr auf dem Gelände des Aktionscamps.

Noch in diesem Jahr wird meine zweite Monografie erscheinen. Einen Titel und den Klappentext gibt es schon:-) Er erscheint beim Verlag Region und Geschichte, Neustadt am Rübenberge. Mehr Infos folgen zeitnah.

Titel: "Du brauchst dich wegen meiner Hinrichtung nicht zu schämen..." - Ungehorsame Soldaten in Hannover 1933-1945

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Der Grüne Ratsherr Daniel Gardemin hat einen Shitstorm ausgelöst, als er am hannöverschen Tabu des Schützenfestes rührte. Einigkeit von SPD, FDP und weiter rechts und auch von grün zeigt sich in der pauschalen Verteidigung des Festes. Natürlich ist es schwierig zu behaupten, dass Schützenvereine per se rechtsoffen sind, dass sie jedoch einen größeren Hang nach rechtsaußen haben, ist unumstritten. Christian Pfeiffer schätzt, dass die Zahl der AfD-Wähler*innen in Schützenvereinen etwa doppelt so hoch ist, wie in der Stadtgesellschaft.

Aufhorchen lässt jedoch auch ein anderer Aspekt, den Gardemin einbrachte: Eine Gedenkminute für Walter Lübcke mit der Begründung, dass es ein Sportschütze gewesen sei, wurde pauschal abgelehnt, anstatt zumindest darüber nachzudenken. Hier verneinen die Vereine jede Verantwortung. Das ist falsch. Klar ist, dass Waffenvereine rechte Militärnarren anziehen, insbesondere da es außerhalb von Polizei und Bundeswehr, die bekanntlich ihre eigenen Probleme mit Rechtsextremen haben, keine legale Möglichkeit gibt, mit Waffen zu hantieren und zu üben.

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Heute fand in Hannover auf dem Platz der Weltausstellung eine größere Aktion statt. Putin und Trump unterschrieben den Atomwaffenverbotsvertrag (leider nur als Theaterstück), Kinder warfen Dosen die Rüstungsprojekte symbolisieren um, ausserdem wurden Flyer verteilt. Der Hintergrund ist ernst.

Anfang Februar 2019 kündigte US-Präsident Donald Trump den Vertrag. Der russische Präsident Wladimir Putin setzte ihn daraufhin ebenfalls aus. Nach der sechsmonatigen Kündigungsfrist droht dem INF-Vertrag im August 2019 die endgültige Auflösung: Es könnte zu einem kostspieligen Wettrüsten kommen. Die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa wäre möglich.

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Die Jobmesse Sticks & Stones, begleitet von queer.de, feiert die Vereinnahmung von LSBTIQ durch das Militär.

Die sich selbst als Europas größte queere Job- und Karrieremesse bezeichnende Sticks & Stones lädt am 25. Mai nach Berlin ein.

Mit dabei ist wieder die Bundeswehr. Und nicht nur das: Außerhalb alphabetischer Reihenfolge ist sie gleich als zweitgrößter Aussteller präsentiert. Sie gibt wohl viel Geld? Die Vorzeige -Trans* Anastasia Biefang darf ausgerechnet auf der Marsha P. Johnson Stage einen Vortrag halten – wie aggressiv das gegen Marsha ist, sehr ihr am Ende des Beitrags. Wie diversityfreundlich doch die Bundeswehr ist. Really?

Die Deutsche Bundeswehr (ja genau dieselbe, die regelmäßig durch rechtsradikale Skandale und Netzwerke auffällt) präsentiert sich nach außen gern als offene tolerante Arbeitgeberin – und alle feiern mit. Die Jobmesse Sticks & Stones sowieso, aber auch queer.de sieht sich nicht bemüßigt, in einem journalistischen Artikel auch nur den Ansatz einer Infragestellung des Militärischen unterzubringen. Das hat Methode.  Klar ist, dass die Errungenschaften der Frauen-/Lesbenbewegung und der Schwulenbewegung mittlerweile in Herrschaftsstrategien integriert wurden. So wird die vermeintliche Durchsetzung von Homosexuellenrechten und Frauenrechten oft als Kriegsgrund angeführt – denken wir etwa an den Krieg gegen Afghanistan. Dabei geht es um ganz andere Interessen, was schon daran deutlich wird, dass zu den Verfechter_innen von Frauen- und Homosexuellenrechten in Afghanistan gerade Leute wie Horst Seehofer gehören, die sich in der Bundesrepublik Deutschland massiv gegen Homosexuellenrechte und selbst gegen die Gleichstellung der Frauen wenden. Genau wie Horst Seehofer setzt sich auch die Bundeswehr für die Rechte von LSBTIQ ein.

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