A400M – Fliegen für die Show

Wie SPON eben meldete, darf der A400M das Prestigeflugzeug der Bundeswehr nicht mehr fliegen. Die Probleme sind seit längerem bekannt. Waren es erst Lieferverzögerungen, dann Triebswerksprobleme und dann Risse im Rumpf, so sind es jetzt wieder Probleme mit Triebwerken. Von einem schlimmen Designfehler, der zum Defekt nach nur wenigen Flugstunden führt ist die Rede, vom Triebwerksausfall wärend des Fluges soll es gekommen sein.

Hier stellt sich aber – abseits von der grundsätzlichen Frage, ob solch ein Flieger überhaupt benötigt wird, oder das Geld besser in zivile Konfliktbewältigung und die Bekämpfung von Kriegsursachen gesteckt werden sollte – die Frage, wie es denn sein kann, das der A400M in diesem Betastadium Flugerlaubnis hat und als Showflieger im Tiefflug über Menschenmassen fliegen kann, wie beim Tag der Bundeswehr in Bückeburg geschehen. Nicht auszudenken, was wäre, wenn dort etwas passiert wäre.

BTW: Wenn man über die Kosten des A400M spricht sollten auch die Kosten von 400mio EUR sprechen, den die Erweiterung des Flugplatzes Wunstorf gekostet hat, damit dort der A400M landen kann.

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